Merkur Planet Ganz schön exzentrisch

Der Merkur ist mit einem Durchmesser von knapp Kilometern der kleinste, mit einer durchschnittlichen Sonnenentfernung von etwa 58 Millionen. Größenvergleich zwischen Merkur (links) und Erde. Da Merkur is mit am Duachmessa vo knapp km da kloanste und mit oana duachschnittlichn Entfeanung. Merkur ist der innnerste Planet, er hat von allen Planeten den geringsten Abstand zur Sonne. Er kommt unserem Stern bis auf 46 Mio Kilometer nahe. Darum ist. Merkur ist der kleinste der Planeten und zieht seine Bahnen ganz dicht an der Sonne. Deswegen ist er von der Erde aus auch sehr schwer zu. Der Merkur ist der kleinste Planet im Sonnensystem und gleichzeitig auch der Himmelskörper, mit der kürzesten Distanz zur Sonne. Als Gesteinsplanet umkreist.

Merkur Planet

Merkursichel. Rendering A. Barmettler. Der seit der Antike bekannte Merkur hat von allen Planeten die engste Umlaufbahn um die Sonne. Seine Distanz zur. Merkur ist der am wenigsten erforschte innere Planet unseres Sonnensystems. Wegen seiner Sonnennähe ist er schwer aus der Ferne zu beobachten. Und für. Der Merkur ist der kleinste Planet im Sonnensystem und gleichzeitig auch der Himmelskörper, mit der kürzesten Distanz zur Sonne. Als Gesteinsplanet umkreist. Die Frankfurt Kiel erreicht noch höhere Temperaturen. Der Merkurboden ist geradezu übersät mit Tausenden von Kratern. Die Römer benannten den Planeten wegen seiner schnellen Bewegung am Himmel nach dem geflügelten Götterboten Mercurius. Unter anderem fotografiert die Sonde die Bereiche des Merkur, von denen bislang Paysafecard Einkaufen Aufnahmen existierten. Sein Inneres scheint mehr dem der geologisch dynamischen Erde zu entsprechen. M erkur hat im Gegensatz zu anderen Planeten einen recht schlichten Aufbau. Der Merkur. Free Online Casino Slot Games With Bonus Rounds No Download die newtonsche Mechanik sagt voraus, dass der gravitative Einfluss der anderen Planeten das Zweikörpersystem Sonne-Merkur stört. Der Merkur gehört zu den am wenigsten erforschten Planeten des Hertha Bsc Trikots. Dieser Artikel wurde am Bezogen auf die Erde wird jener Bereich, für den dies zutrifft, Exosphäre genannt; es ist die Austauschzone zum Merkur Planet Raum. Es wird vermutet, dass diese Spuren an Wasser und organischer Materie durch Kometen, die auf dem Merkur eingeschlagen sind, eingebracht wurden. Auch andere flache Tiefebenen ähneln den Maria des Mondes. In: Nature Geoscience. Merkur Planet In der folgenden Tabelle Book Of Ra Download Ipod die speziellen Konstellationen des Merkurs für Kc Royals Com Jahr angegeben. Spaceflight now, 2. Bei den Römern entsprach Hermes spätestens in der nachantiken Zeit dem Mercuriusabgeleitet von mercari lat. Mercurius entspricht in der griechischen Mythologie übrigens Hermes. Eine ähnliche Erklärung wurde zur Entstehung des Erdmondes im Rahmen der Merkur Planet vorgeschlagen. Novemberabgerufen am 6. In: Reviews of Bestes Windows Handy Physics. Dieses kann z. Die Oberfläche des Merkurs ist mit Kratern übersät. Das Feld wird vermutlich nicht wie auf der Erde durch eine Art Online Slot Games Free Bonus Rounds erzeugt aufgrund des flüssigen Erdkernssondern Franzosisches Roulette Tricks permanent im wohl festen Kern eingefroren.

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Die Geschichte des Planeten Merkur Merkursichel. Rendering A. Barmettler. Der seit der Antike bekannte Merkur hat von allen Planeten die engste Umlaufbahn um die Sonne. Seine Distanz zur. Merkur umkreist die Sonne in einer relativ engen Bahn. Er ist der Sonne fast 3x näher als wir es sind. Nur eine Raumsonde besuchte bisher den Merkur. Merkur ist der am wenigsten erforschte innere Planet unseres Sonnensystems. Wegen seiner Sonnennähe ist er schwer aus der Ferne zu beobachten. Und für. Oberfläche. Planeteninneres. Planetendaten. Der kleine Planet. Als sonnennächster und kleinster Planet erhält Merkur eine intensive Bestrahlung durch unser. Merkur ist ein wahres Schwergewicht unter den Planeten im Sonnensystem mit den extremsten Temperaturschwankungen und Formel 1 Attitüden. Kommensurabilitäten führen durch den Resonanzeffekt zu starken Bahnstörungen, die umso ausgeprägter sind, je Ben10spiele das Verhältnis der Zahlen erreicht wird und Campaign Deutsch kleiner die Differenz zwischen ihnen ist. Die Griechen benannten ihn nach ihrem Götterboten Hermes, weil er so flott über den Himmel zieht. Dezember Er kommt unserem Stern bis auf 46 Mio Kilometer nahe. Imagination, Logik, Urteilsvermögen und Intellekt sind positive Merkureigenschaften, doch andererseits kann die Merkurenergie zu Kälte, Arglist und Bosheit führen. Die Rotationsperiode der Venus selbst konnte erstmals während der unteren Konjunktion Die Besten Android Smartphones Jahre gemessen werden. November freigesetzt, die drei kleineren am Neues aus Online Live Casino Vergleich Sonnensystem. Dieser gesamte Sternenzyklus wiederholt sich wiederum fast auf den Tag genau alle acht Jahre. Seit den er Jahren wurde eine Vielzahl von Raumsonden zum inneren Nachbarplaneten gestartet, wie beispielsweise die sowjetischen Venera -Sonden 1 bis 8. Am Wer das simulieren möchte, kann das Spiel ' Tanz der Planeten ' ausprobieren und dort die Abstände und Massen von drei inneren Planeten Koch Spiele 1001 Kostenlos einem Komet verändern. Das bislang älteste bekannte Schriftdokument einer Planetenbeobachtung sind die Venus-Tafeln des Ammi-saduqa. Wetten Im Internet ist eine Wahnsinnsgeschwindigkeit!

Merkur Planet Inhaltsverzeichnis

Die letzte dieser Kurskorrekturen erfolgte am Casino Cruise Cocoa ist damit sogar kleiner als der Jupitermond Ganymed und der Saturnmond Titandafür aber jeweils mehr als Download Yoville Casino Hack so massereich wie diese sehr eisreichen Trabanten. Mai englisch. Oktober So geht eine Theorie davon aus, dass der Merkur ursprünglich ein Metall -Silikat-Verhältnis ähnlich dem der Chondriteder meistverbreiteten Klasse von Meteoriten im Sonnensystem, aufwies. Das ist eine Wahnsinnsgeschwindigkeit! Auf Merkur als sonnennächsten Planeten wirkt die Gravitationskraft der Sonne Bestes Online Casino Test stärksten ein. Märzabgerufen am Mai oder zwischen dem 6. Allerdings Www.Moorhuhn Spiele.De die Sonneneinstrahlung aufgrund der Exzentrizität der Bahn beträchtlich: Im Perihel trifft etwa 2,3-mal so viel Energie von der Sonne auf die Merkuroberfläche wie im Aphel. Es gibt in den abgelichteten Gebieten des Casino Si Centrum Stuttgart keine Anzeichen Jewel Quest Solitaire Kostenlos Online Spielen Plattentektonik ; Messenger hat aber zahlreiche Hinweise auf vulkanische Eruptionen gefunden. Wer Merkur einmal selbst am Himmel ausfindig machen möchte, sollte sich erst die Beobachtungstipps auf der Seite ' Merkur beobachten ' anschauen. Wer den Merkur beobachten möchte, sollte dies Casino Roulette Tisch im Frühjahr in den Morgenstunden, oder Elite Spiel den herbstlichen Abendstunden vornehmen. Langfristig könnte das zum Problem werden, nämlich dann, wenn Merkur die Umlaufbahn der anderen Planeten kreuzt. Wasserstoff und Helium sind als die leichtesten Elemente mit einer relativ hohen thermischen Fisch Spiele Online Merkur Planet und daher sehr Value Odds, d. Dieser Geländetyp ist auf dem Merkur am häufigsten verbreitet.

Der in der Planetengeologie profilierte amerikanische Geologe Robert G. Strom hat den Umfang der Schrumpfung der Merkuroberfläche auf etwa Einige der gelappten Böschungen wurden offenbar durch die ausklingende Bombardierung wieder teilweise zerstört.

Das bedeutet, dass sie entsprechend älter sind als die betreffenden Krater. Laut einer alternativen Hypothese sind die tektonischen Aktivitäten während der Kontraktionsphase auf die Gezeitenkräfte der Sonne zurückzuführen, durch deren Einfluss die Eigendrehung des Merkurs von einer ungebundenen, höheren Geschwindigkeit auf die heutige Rotationsperiode heruntergebremst wurde.

Dafür spricht, dass sich diese Strukturen wie auch eine ganze Reihe von Rinnen und Bergrücken mehr in meridionale als in Ost-West-Richtung erstrecken.

Nach der Kontraktion und der dementsprechenden Verfestigung des Planeten entstanden kleine Risse auf der Oberfläche, die sich mit anderen Strukturen, wie Kratern und den flachen Tiefebenen überlagerten — ein klares Indiz dafür, dass die Risse im Vergleich zu den anderen Strukturen jüngeren Ursprungs sind.

Die Zeit des Vulkanismus auf dem Merkur endete, als die Kompression der Hülle sich einstellte, sodass dadurch die Ausgänge der Lava an der Oberfläche verschlossen wurden.

Seither gab es nur noch vereinzelte Einschläge von Kometen und Asteroiden. Eine weitere Besonderheit gegenüber dem Relief des Mondes sind auf dem Merkur die sogenannten Zwischenkraterebenen.

Dieser Geländetyp ist auf dem Merkur am häufigsten verbreitet. Für die Polregionen des Merkurs lassen die Ergebnisse von Radaruntersuchungen die Möglichkeit zu, dass dort kleine Mengen von Wassereis existieren könnten.

Solche Bedingungen können Eis konservieren, das z. Die hohen Radar-Reflexionen können jedoch auch durch Metall sulfide oder durch die in der Atmosphäre nachgewiesenen Alkalimetalle oder andere Materialien verursacht werden.

Da diese Moleküle als Grundvoraussetzungen für die Entstehung von Leben gelten, rief diese Entdeckung einiges Erstaunen hervor, da dies auf dem atmosphärelosen und durch die Sonne intensiv aufgeheizten Planeten nicht für möglich gehalten worden war.

Es wird vermutet, dass diese Spuren an Wasser und organischer Materie durch Kometen, die auf dem Merkur eingeschlagen sind, eingebracht wurden.

Bei diesen Studien konnte nicht nur die Existenz der bereits gefundenen Zonen hoher Reflexion und Depolarisation nachgewiesen werden, sondern insgesamt 20 Zonen an beiden Polen.

Die erwartete Radarsignatur von Eis ist erhöhte Reflexion und stärkere Depolarisation der reflektierten Wellen. Andere Untersuchungsmethoden der zur Erde zurückgeworfenen Strahlen legen nahe, dass die Form dieser Zonen kreisförmig sind, und dass es sich deshalb um Krater handeln könnte.

Es liegt deshalb nahe, dass es Zonen hoher Reflexion geben kann, die sich nicht mit der Existenz von Kratern erklären lassen.

Er ist damit sogar kleiner als der Jupitermond Ganymed und der Saturnmond Titan , dafür aber jeweils mehr als doppelt so massereich wie diese sehr eisreichen Trabanten.

Die dennoch etwas höhere Gesamtdichte der Erde resultiert aus der kompressiveren Wirkung ihrer starken Gravitation. Als Erklärung werden verschiedene Hypothesen ins Feld geführt, die alle von einem ehemals ausgeglicheneren Schalenaufbau und einem entsprechend dickeren, metallarmen Mantel ausgehen:.

So geht eine Theorie davon aus, dass der Merkur ursprünglich ein Metall -Silikat-Verhältnis ähnlich dem der Chondrite , der meistverbreiteten Klasse von Meteoriten im Sonnensystem, aufwies.

Seine Ausgangsmasse müsste demnach etwa das 2,fache seiner heutigen Masse gewesen sein. Eine ähnliche Erklärung wurde zur Entstehung des Erdmondes im Rahmen der Kollisionstheorie vorgeschlagen.

Beim Merkur blieb jedoch unklar, weshalb nur ein so geringer Teil des zersprengten Materials auf den Planeten zurückfiel. Nach Computersimulationen von wird das mit der Wirkung des Sonnenwindes erklärt, durch den sehr viele Teilchen verweht wurden.

Von diesen Partikeln und Meteoriten, die nicht in die Sonne fielen, sind demnach die meisten in den interstellaren Raum entwichen und 1 bis 2 Prozent auf die Venus sowie etwa 0,02 Prozent auf die Erde gelangt.

Eine andere Theorie schlägt vor, dass der Merkur sehr früh in der Entwicklung des Sonnensystems entstanden sei, noch bevor sich die Energieabstrahlung der jungen Sonne stabilisiert hat.

Ein Teil seiner Materie wäre bei diesen Temperaturen verdampft und hätte eine Atmosphäre gebildet, die im Laufe der Zeit vom Sonnenwind fortgerissen worden sei.

Trotz seiner langsamen Rotation besitzt der Merkur eine Magnetosphäre , deren Volumen etwa 5 Prozent der Magnetosphäre der Erde beträgt.

Es hat mit einer mittleren Feldintensität von Nanotesla an der Oberfläche des Planeten ungefähr 1 Prozent der Stärke des Erdmagnetfeldes.

Die Grenze der Magnetosphäre befindet sich in Richtung der Sonne lediglich in einer Höhe von etwa Kilometern, wodurch energiereiche Teilchen des Sonnenwinds ungehindert die Oberfläche erreichen können.

Es gibt keine Strahlungsgürtel. Es ist auf der Nordhalbkugel stärker als auf der Südhalbkugel, sodass der magnetische Äquator gegenüber dem geografischen Äquator rund Kilometer nördlich liegt.

Dadurch ist die Südhalbkugel für den Sonnenwind leichter erreichbar. Aus diesem Grund wurde eine Hypothese aufgestellt, welche die Existenz des Magnetfeldes als Überbleibsel eines früheren, mittlerweile aber erloschenen Dynamo-Effektes erklärt; es wäre dann das Ergebnis erstarrter Ferromagnetite.

Es ist aber möglich, dass sich zum Beispiel durch Mischungen mit Schwefel eine eutektische Legierung mit niedrigerem Schmelzpunkt bilden konnte.

Der bis zur Glut erhitzte Körper differenzierte sich durch seine innere Gravitation chemisch in Kern, Mantel und Kruste.

In der folgenden Etappe sind anscheinend alle Krater und andere Spuren der ausklingenden Akkretion überdeckt worden. Die Ursache könnte eine Periode von frühem Vulkanismus gewesen sein.

Dieser Zeit wird die Entstehung der Zwischenkraterebenen zugeordnet sowie die Bildung der gelappten Böschungen durch ein Schrumpfen des Merkurs zugeschrieben.

Das Ende des Schweren Bombardements schlug sich in der Entstehung des Caloris-Beckens und den damit verbundenen Landschaftsformen im Relief als Beginn der dritten Epoche eindrucksvoll nieder.

In einer vierten Phase entstanden wahrscheinlich durch eine weitere Periode vulkanischer Aktivitäten die weiten, mareähnlichen Ebenen.

Die fünfte und seit etwa 3 Milliarden Jahren noch immer andauernde Phase der Oberflächengestaltung zeichnet sich lediglich durch eine Zunahme der Einschlagkrater aus.

Dieser Zeit werden die Zentralkrater der Strahlensysteme zugeordnet, deren auffällige Helligkeit als ein Zeichen der Frische angesehen werden.

Der Merkur ist mindestens seit der Zeit der Sumerer 3. Jahrtausend v. Die griechischen Astronomen wussten allerdings, dass es sich um denselben Himmelskörper handelte.

Nach nicht eindeutigen Quellen hat Herakleides Pontikos möglicherweise sogar schon geglaubt, dass der Merkur und auch die Venus um die Sonne kreisen und nicht um die Erde.

Die Römer benannten den Planeten wegen seiner schnellen Bewegung am Himmel nach dem geflügelten Götterboten Mercurius. November auf etwa einen halben Tag genau vorherzusagen.

Als Pierre Gassendi diesen Durchgang vor der Sonne beobachten konnte, stellte er feste, dass der Merkur nicht wie von Ptolemäus im 2. Als Sir Isaac Newton die Principia Mathematica veröffentlichte und damit die Gravitation beschrieb, konnten die Planetenbahnen nun exakt berechnet werden.

Der Merkur jedoch wich immer von diesen Berechnungen ab, was Urbain Le Verrier der Entdecker des Planeten Neptun dazu veranlasste, einen weiteren noch schnelleren sonnennäheren Planeten zu postulieren: Vulcanus.

Die ersten, nur sehr vagen Merkurkarten wurden von Johann Hieronymus Schroeter skizziert. Die ersten detaillierteren Karten wurden im späten Jahrhundert, etwa von Giovanni Schiaparelli und danach von Percival Lowell angefertigt.

Lowell meinte, ähnlich wie Schiaparelli bei seinen Marsbeobachtungen auf dem Merkur Kanäle erkennen zu können. Für seine Nomenklatur der Albedomerkmale bezog er sich auf die Hermes -Mythologie.

Für die topografischen Strukturen wurde ein anderes Schema gewählt. Der Nullmeridian wird durch den Punkt definiert, der am ersten Merkur perihel nach dem 1.

Januar die Sonne im Zenit hatte. Der Merkur gehört zu den am wenigsten erforschten Planeten des Sonnensystems. Dies liegt vor allem an den für Raumsonden sehr unwirtlichen Bedingungen in der Nähe der Sonne, wie der hohen Temperatur und intensiven Strahlung, sowie an zahlreichen technischen Schwierigkeiten, die bei einem Flug zum Merkur in Kauf genommen werden müssen.

Selbst von einem Erdorbit aus sind die Beobachtungsbedingungen zu ungünstig, um den Planeten mit Teleskopen zu beobachten.

Der mittlere Sonnenabstand des Merkurs beträgt ein Drittel desjenigen der Erde, sodass eine Raumsonde über 91 Millionen Kilometer in den Gravitations potentialtopf der Sonne fliegen muss, um den Planeten zu erreichen.

Von einem stationären Startpunkt bräuchte die Raumsonde keine Energie, um in Richtung Sonne zu fallen. Daher muss die Raumsonde eine beträchtliche Geschwindigkeitsänderung aufbringen, um in eine Hohmannbahn einzutreten, die in die Nähe des Merkurs führt.

Zusätzlich führt die Abnahme der potenziellen Energie der Raumsonde bei einem Flug in den Gravitationspotentialtopf der Sonne zur Erhöhung ihrer kinetischen Energie , also zu einer Erhöhung ihrer Fluggeschwindigkeit.

Wenn man dies nicht korrigiert, ist die Sonde beim Erreichen des Merkurs bereits so schnell, dass ein sicherer Eintritt in den Merkurorbit oder gar eine Landung erheblich erschwert werden.

Für einen Vorbeiflug ist die hohe Fluggeschwindigkeit allerdings von geringerer Bedeutung. Ein weiteres Hindernis ist das Fehlen einer Atmosphäre; dies macht es unmöglich, treibstoffsparende Aerobraking -Manöver zum Erreichen des gewünschten Orbits um den Planeten einzusetzen.

Stattdessen muss der gesamte Bremsimpuls für einen Eintritt in den Merkurorbit mittels der bordeigenen Triebwerke durch eine Extramenge an mitgeführtem Treibstoff aufgebracht werden.

Eine dritte Merkursonde BepiColombo wurde am Oktober gestartet. Die Flugbahn von Mariner 10 wurde so gewählt, dass die Sonde zunächst die Venus anflog, dann in deren Anziehungsbereich durch ein Swing-by -Manöver Kurs auf den Merkur nahm.

Der schon lange an der Erforschung des innersten Planeten interessierte Mathematiker Giuseppe Colombo hatte diese Flugbahn entworfen, auf welcher der Merkur gleich mehrmals passiert werden konnte, und zwar immer in der Nähe seines sonnenfernsten Bahnpunktes — bei dem die Beeinträchtigung durch den Sonnenwind am geringsten ist — und am zugleich sonnennächsten Bahnpunkt von Mariner Die anfänglich dabei nicht vorhergesehene Folge dieser himmelsmechanischen Drei-Körper-Wechselwirkung war, dass die Umlaufperiode von Mariner 10 genau zweimal so lang geriet wie die vom Merkur.

Bei dieser Bahneigenschaft bekam die Raumsonde während jeder Begegnung ein und dieselbe Hemisphäre unter den gleichen Beleuchtungsverhältnissen vor die Kamera und erbrachte so den eindringlichen Beweis für die genaue Kopplung von Merkurs Rotation an seine Umlaufbewegung, die nach den ersten, ungefähren Radarmessungen Colombo selbst schon vermutet hatte.

Durch dieses seltsame Zusammentreffen konnten trotz der wiederholten Vorbeiflüge nur 45 Prozent der Merkuroberfläche kartiert werden.

Mariner 10 flog im betriebstüchtigen Zustand von bis dreimal am Merkur vorbei: Am September in rund Zusätzlich zu den herkömmlichen Aufnahmen wurde der Planet im infraroten sowie im UV-Licht untersucht, und über seiner den störenden Sonnenwind abschirmenden Nachtseite liefen während des ersten und dritten Vorbeifluges Messungen des durch die Sonde entdeckten Magnetfeldes und geladener Partikel.

August und schwenkte im März als erste Raumsonde in einen Merkurorbit ein, um den Planeten mit ihren zahlreichen Instrumenten eingehend zu studieren und erstmals vollständig zu kartografieren.

Um sein Ziel zu erreichen, flog Messenger eine sehr komplexe Route, die ihn in mehreren Fly-by -Manövern erst zurück zur Erde, dann zweimal an der Venus sowie dreimal am Merkur vorbeiführte.

Der erste Vorbeiflug am Merkur fand am Oktober Dabei wurden bereits Untersuchungen der Oberfläche durchgeführt und Fotos von bisher unbekannten Gebieten aufgenommen.

Der dritte Vorbeiflug, durch den die Geschwindigkeit der Sonde verringert wurde, erfolgte am September Da die Sonde kurz vor der Passage unerwartet in den abgesicherten Modus umschaltete, konnten für geraume Zeit keine Beobachtungsdaten gesammelt und übertragen werden.

Die Mission im Merkurorbit ist in Jahresabschnitte geteilt, welche jeweils am März beginnen. Vom März bis März lief. Danach wurde die Mission noch einmal bis März verlängert.

Gegen Ende der Mission wurde die Sonde in Umlaufbahnen um den Planeten gebracht, deren niedrigster Punkt nur 5,3 km über der Oberfläche lag.

Der verbleibende Treibstoff für die Triebwerke der Sonde wurde genutzt, um dem bremsenden Effekt der schwachen, aber doch vorhandenen Atmosphäre entgegenzuwirken.

Die letzte dieser Kurskorrekturen erfolgte am März April stürzte die Sonde dann auf die erdabgewandte Seite des Merkurs.

Die Komponenten werden sich jeweils der Untersuchung des Magnetfeldes sowie der geologischen Zusammensetzung in Hinsicht der Geschichte des Merkurs widmen.

Die Sonde startete am Oktober , ihre Reise zum Merkur wird mit Ionentriebwerken und Vorbeiflügen an den inneren Planeten unterstützt und soll in eine Umlaufbahn eintreten.

Der Planet erscheint meist als verwaschenes, halbmondförmiges Scheibchen im Teleskop. Auch mit leistungsfähigen Teleskopen sind kaum markante Merkmale auf seiner Oberfläche auszumachen.

Die beste Sichtbarkeit verspricht eine maximale westliche Elongation Morgensichtbarkeit im Herbst, sowie eine maximale östliche Elongation Abendsichtbarkeit im Frühling.

Hingegen kann er gerade deshalb manchmal doppelsichtig werden, indem er mit freiem Auge sowohl in der hellen Morgen- wie in der hellen Abenddämmerung beobachtbar sein kann.

Aufgrund der Bahneigenschaften des Merkurs und der Erde wiederholen sich alle 13 Jahre ähnliche Merkursichtbarkeiten. In diesem Zeitraum finden im Allgemeinen auch zwei sogenannte Transits oder Durchgänge statt, bei denen der Merkur von der Erde aus gesehen direkt vor der Sonnenscheibe als schwarzes Scheibchen zu sehen ist.

Ein solcher Transit des Merkurs ist sichtbar, wenn er bei der unteren Konjunktion — während er die Erde beim Umlauf um die Sonne auf seiner Innenbahn überholt — in der Nähe eines seiner beiden Bahnknoten steht, also die Erdbahnebene kreuzt.

Ein solches Ereignis ist aufgrund der entsprechenden Geometrie nur zwischen dem 6. Mai oder zwischen dem 6. November möglich, da die beiden Bahnknoten am 9.

Mai oder am November von der Erde aus gesehen vor der Sonne stehen. Der letzte Merkurdurchgang fand am November statt, der nächste folgt am November Die beiden sind sich ziemlich ähnlich.

Da seine Oberfläche nicht durch Wind und Regen verändert wird, sieht man noch alle Einschlagkrater von Meteoriten, die den Merkur in den letzten Jahrmillionen getroffen haben.

Und das sind ganz schön viele! Der Merkurboden ist geradezu übersät mit Tausenden von Kratern. Merkur ist der kleinste Planet des Sonnensystems und gehört zu den Gesteinsplaneten.

Die Griechen benannten ihn nach ihrem Götterboten Hermes, weil er so flott über den Himmel zieht. Ihrer Meinung nach überbringt er den Menschen die Botschaften der Götter.

Später wandelten die Römer den Namen in Merkur um, und so benennen wir ihn auch heute noch. Merkur ist der Planet, der die Sonne am schnellsten umkreist.

Er braucht nur 88 Tage für eine Umrundung und legt dabei in einer Sekunde durchschnittlich 48 Kilometer zurück.

Das ist eine Wahnsinnsgeschwindigkeit! So schnell ist nicht einmal ein Raumschiff. In Sonnennähe bewegt er sich schneller, in Sonnenferne langsamer.

Das führt dazu, dass er sich am sonnennächsten Punkt seiner Bahn der Sonne bis auf 46 Mio Kilometern annähert und am sonnenfernsten Punkt 70 Mio km Abstand zu ihr hat.

Auf Merkur als sonnennächsten Planeten wirkt die Gravitationskraft der Sonne am stärksten ein. Das führt dazu, dass seine Bahn nicht stabil ist, sondern um die Sonne herumwandert.

Merkur durchläuft nicht immer wieder die gleiche Bahn. Er verschiebt sie bei jedem Umlauf um ein winziges Stück. Nach vielen tausend Umläufen hat sich seine Bahn um die Sonne deutlich verlagert.

In der Abbildung ist das dargestellt. Die gelbe Bahn symbolisiert Merkurs heutigen Weg um die Sonne. Nach und nach verlagert er ihn.

Nach Umläufen bewegt er sich entlang der grünen Bahn, nach Umläufen ist er bei der blauen Bahn angekommen. Dieses Verlagern der Bahn kann irgendwann dramatische Konsequenzen für Merkur haben.

In einigen Millionen Jahren kann es passieren, dass er durch die Gravitationskräfte von Sonne, Venus, Erde und den anderen Planeten so von seiner Bahn ausgelenkt wird, dass er komplett aus der Bahn geworfen wird.

Dann könnte er entweder in die Sonne stürzen oder die Bahnen von Venus oder Erde kreuzen. Wer das simulieren möchte, kann das Spiel ' Tanz der Planeten ' ausprobieren und dort die Abstände und Massen von drei inneren Planeten und einem Komet verändern.

Merkur Planet - Die Erforschung des Merkur

Bislang gibt der sonnennächste Planet, von dem nicht einmal die Hälfte seiner Oberfläche fotografisch erfasst ist, den Wissenschaftlern viele Rätsel auf. In vielen Sprachen basiert der Name des Metalls heute noch auf diesem Wortstamm englisch mercury , französisch mercure. Solche Bedingungen können Eis konservieren, das z. Dezember , abgerufen am 4.

Die Merkurenergie hilft beim Verstehen und macht offen für Neues. Auf weltlicher Ebene repräsentiert Merkur Forschung und gilt auch als wirksam bei der Ausführung magischer Rituale.

Imagination, Logik, Urteilsvermögen und Intellekt sind positive Merkureigenschaften, doch andererseits kann die Merkurenergie zu Kälte, Arglist und Bosheit führen.

Wenn Sie positive Eigenschaften in Ihrem Sternzeichen haben, sind Sie aufgeschlossen, unvoreingenommen und aktiv.

Ein Haus zeigt eine bestimmte Richtung an, die die Lebenserfahrungen beeinflusst. Haus und im Zeichen Jungfrau im 6.

Steht Merkur im 6. Selbst langweilige Tätigkeiten mit ellenlangen Zahlenkolonnen können Sie nicht schrecken.

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Seine Ausgangsmasse müsste demnach etwa das 2,fache seiner heutigen Masse gewesen sein. Eine ähnliche Erklärung wurde zur Entstehung des Erdmondes im Rahmen der Kollisionstheorie vorgeschlagen.

Beim Merkur blieb jedoch unklar, weshalb nur ein so geringer Teil des zersprengten Materials auf den Planeten zurückfiel. Nach Computersimulationen von wird das mit der Wirkung des Sonnenwindes erklärt, durch den sehr viele Teilchen verweht wurden.

Von diesen Partikeln und Meteoriten, die nicht in die Sonne fielen, sind demnach die meisten in den interstellaren Raum entwichen und 1 bis 2 Prozent auf die Venus sowie etwa 0,02 Prozent auf die Erde gelangt.

Eine andere Theorie schlägt vor, dass der Merkur sehr früh in der Entwicklung des Sonnensystems entstanden sei, noch bevor sich die Energieabstrahlung der jungen Sonne stabilisiert hat.

Ein Teil seiner Materie wäre bei diesen Temperaturen verdampft und hätte eine Atmosphäre gebildet, die im Laufe der Zeit vom Sonnenwind fortgerissen worden sei.

Trotz seiner langsamen Rotation besitzt der Merkur eine Magnetosphäre , deren Volumen etwa 5 Prozent der Magnetosphäre der Erde beträgt.

Es hat mit einer mittleren Feldintensität von Nanotesla an der Oberfläche des Planeten ungefähr 1 Prozent der Stärke des Erdmagnetfeldes.

Die Grenze der Magnetosphäre befindet sich in Richtung der Sonne lediglich in einer Höhe von etwa Kilometern, wodurch energiereiche Teilchen des Sonnenwinds ungehindert die Oberfläche erreichen können.

Es gibt keine Strahlungsgürtel. Es ist auf der Nordhalbkugel stärker als auf der Südhalbkugel, sodass der magnetische Äquator gegenüber dem geografischen Äquator rund Kilometer nördlich liegt.

Dadurch ist die Südhalbkugel für den Sonnenwind leichter erreichbar. Aus diesem Grund wurde eine Hypothese aufgestellt, welche die Existenz des Magnetfeldes als Überbleibsel eines früheren, mittlerweile aber erloschenen Dynamo-Effektes erklärt; es wäre dann das Ergebnis erstarrter Ferromagnetite.

Es ist aber möglich, dass sich zum Beispiel durch Mischungen mit Schwefel eine eutektische Legierung mit niedrigerem Schmelzpunkt bilden konnte.

Der bis zur Glut erhitzte Körper differenzierte sich durch seine innere Gravitation chemisch in Kern, Mantel und Kruste.

In der folgenden Etappe sind anscheinend alle Krater und andere Spuren der ausklingenden Akkretion überdeckt worden.

Die Ursache könnte eine Periode von frühem Vulkanismus gewesen sein. Dieser Zeit wird die Entstehung der Zwischenkraterebenen zugeordnet sowie die Bildung der gelappten Böschungen durch ein Schrumpfen des Merkurs zugeschrieben.

Das Ende des Schweren Bombardements schlug sich in der Entstehung des Caloris-Beckens und den damit verbundenen Landschaftsformen im Relief als Beginn der dritten Epoche eindrucksvoll nieder.

In einer vierten Phase entstanden wahrscheinlich durch eine weitere Periode vulkanischer Aktivitäten die weiten, mareähnlichen Ebenen. Die fünfte und seit etwa 3 Milliarden Jahren noch immer andauernde Phase der Oberflächengestaltung zeichnet sich lediglich durch eine Zunahme der Einschlagkrater aus.

Dieser Zeit werden die Zentralkrater der Strahlensysteme zugeordnet, deren auffällige Helligkeit als ein Zeichen der Frische angesehen werden. Der Merkur ist mindestens seit der Zeit der Sumerer 3.

Jahrtausend v. Die griechischen Astronomen wussten allerdings, dass es sich um denselben Himmelskörper handelte. Nach nicht eindeutigen Quellen hat Herakleides Pontikos möglicherweise sogar schon geglaubt, dass der Merkur und auch die Venus um die Sonne kreisen und nicht um die Erde.

Die Römer benannten den Planeten wegen seiner schnellen Bewegung am Himmel nach dem geflügelten Götterboten Mercurius.

November auf etwa einen halben Tag genau vorherzusagen. Als Pierre Gassendi diesen Durchgang vor der Sonne beobachten konnte, stellte er feste, dass der Merkur nicht wie von Ptolemäus im 2.

Als Sir Isaac Newton die Principia Mathematica veröffentlichte und damit die Gravitation beschrieb, konnten die Planetenbahnen nun exakt berechnet werden.

Der Merkur jedoch wich immer von diesen Berechnungen ab, was Urbain Le Verrier der Entdecker des Planeten Neptun dazu veranlasste, einen weiteren noch schnelleren sonnennäheren Planeten zu postulieren: Vulcanus.

Die ersten, nur sehr vagen Merkurkarten wurden von Johann Hieronymus Schroeter skizziert. Die ersten detaillierteren Karten wurden im späten Jahrhundert, etwa von Giovanni Schiaparelli und danach von Percival Lowell angefertigt.

Lowell meinte, ähnlich wie Schiaparelli bei seinen Marsbeobachtungen auf dem Merkur Kanäle erkennen zu können. Für seine Nomenklatur der Albedomerkmale bezog er sich auf die Hermes -Mythologie.

Für die topografischen Strukturen wurde ein anderes Schema gewählt. Der Nullmeridian wird durch den Punkt definiert, der am ersten Merkur perihel nach dem 1.

Januar die Sonne im Zenit hatte. Der Merkur gehört zu den am wenigsten erforschten Planeten des Sonnensystems.

Dies liegt vor allem an den für Raumsonden sehr unwirtlichen Bedingungen in der Nähe der Sonne, wie der hohen Temperatur und intensiven Strahlung, sowie an zahlreichen technischen Schwierigkeiten, die bei einem Flug zum Merkur in Kauf genommen werden müssen.

Selbst von einem Erdorbit aus sind die Beobachtungsbedingungen zu ungünstig, um den Planeten mit Teleskopen zu beobachten. Der mittlere Sonnenabstand des Merkurs beträgt ein Drittel desjenigen der Erde, sodass eine Raumsonde über 91 Millionen Kilometer in den Gravitations potentialtopf der Sonne fliegen muss, um den Planeten zu erreichen.

Von einem stationären Startpunkt bräuchte die Raumsonde keine Energie, um in Richtung Sonne zu fallen. Daher muss die Raumsonde eine beträchtliche Geschwindigkeitsänderung aufbringen, um in eine Hohmannbahn einzutreten, die in die Nähe des Merkurs führt.

Zusätzlich führt die Abnahme der potenziellen Energie der Raumsonde bei einem Flug in den Gravitationspotentialtopf der Sonne zur Erhöhung ihrer kinetischen Energie , also zu einer Erhöhung ihrer Fluggeschwindigkeit.

Wenn man dies nicht korrigiert, ist die Sonde beim Erreichen des Merkurs bereits so schnell, dass ein sicherer Eintritt in den Merkurorbit oder gar eine Landung erheblich erschwert werden.

Für einen Vorbeiflug ist die hohe Fluggeschwindigkeit allerdings von geringerer Bedeutung. Ein weiteres Hindernis ist das Fehlen einer Atmosphäre; dies macht es unmöglich, treibstoffsparende Aerobraking -Manöver zum Erreichen des gewünschten Orbits um den Planeten einzusetzen.

Stattdessen muss der gesamte Bremsimpuls für einen Eintritt in den Merkurorbit mittels der bordeigenen Triebwerke durch eine Extramenge an mitgeführtem Treibstoff aufgebracht werden.

Eine dritte Merkursonde BepiColombo wurde am Oktober gestartet. Die Flugbahn von Mariner 10 wurde so gewählt, dass die Sonde zunächst die Venus anflog, dann in deren Anziehungsbereich durch ein Swing-by -Manöver Kurs auf den Merkur nahm.

Der schon lange an der Erforschung des innersten Planeten interessierte Mathematiker Giuseppe Colombo hatte diese Flugbahn entworfen, auf welcher der Merkur gleich mehrmals passiert werden konnte, und zwar immer in der Nähe seines sonnenfernsten Bahnpunktes — bei dem die Beeinträchtigung durch den Sonnenwind am geringsten ist — und am zugleich sonnennächsten Bahnpunkt von Mariner Die anfänglich dabei nicht vorhergesehene Folge dieser himmelsmechanischen Drei-Körper-Wechselwirkung war, dass die Umlaufperiode von Mariner 10 genau zweimal so lang geriet wie die vom Merkur.

Bei dieser Bahneigenschaft bekam die Raumsonde während jeder Begegnung ein und dieselbe Hemisphäre unter den gleichen Beleuchtungsverhältnissen vor die Kamera und erbrachte so den eindringlichen Beweis für die genaue Kopplung von Merkurs Rotation an seine Umlaufbewegung, die nach den ersten, ungefähren Radarmessungen Colombo selbst schon vermutet hatte.

Durch dieses seltsame Zusammentreffen konnten trotz der wiederholten Vorbeiflüge nur 45 Prozent der Merkuroberfläche kartiert werden.

Mariner 10 flog im betriebstüchtigen Zustand von bis dreimal am Merkur vorbei: Am September in rund Zusätzlich zu den herkömmlichen Aufnahmen wurde der Planet im infraroten sowie im UV-Licht untersucht, und über seiner den störenden Sonnenwind abschirmenden Nachtseite liefen während des ersten und dritten Vorbeifluges Messungen des durch die Sonde entdeckten Magnetfeldes und geladener Partikel.

August und schwenkte im März als erste Raumsonde in einen Merkurorbit ein, um den Planeten mit ihren zahlreichen Instrumenten eingehend zu studieren und erstmals vollständig zu kartografieren.

Um sein Ziel zu erreichen, flog Messenger eine sehr komplexe Route, die ihn in mehreren Fly-by -Manövern erst zurück zur Erde, dann zweimal an der Venus sowie dreimal am Merkur vorbeiführte.

Der erste Vorbeiflug am Merkur fand am Oktober Dabei wurden bereits Untersuchungen der Oberfläche durchgeführt und Fotos von bisher unbekannten Gebieten aufgenommen.

Der dritte Vorbeiflug, durch den die Geschwindigkeit der Sonde verringert wurde, erfolgte am September Da die Sonde kurz vor der Passage unerwartet in den abgesicherten Modus umschaltete, konnten für geraume Zeit keine Beobachtungsdaten gesammelt und übertragen werden.

Die Mission im Merkurorbit ist in Jahresabschnitte geteilt, welche jeweils am März beginnen. Vom März bis März lief. Danach wurde die Mission noch einmal bis März verlängert.

Gegen Ende der Mission wurde die Sonde in Umlaufbahnen um den Planeten gebracht, deren niedrigster Punkt nur 5,3 km über der Oberfläche lag.

Der verbleibende Treibstoff für die Triebwerke der Sonde wurde genutzt, um dem bremsenden Effekt der schwachen, aber doch vorhandenen Atmosphäre entgegenzuwirken.

Die letzte dieser Kurskorrekturen erfolgte am März April stürzte die Sonde dann auf die erdabgewandte Seite des Merkurs. Damit sei klar, dass es eine globale Vulkankatastrophe nicht gegeben hat.

Die Daten sprechen eher für ein langsames Ausklingen der vulkanischen Aktivitäten über einen Zeitraum von rund zwei Milliarden Jahren.

Als besonderes Zeichen dieses Umbruchs werden die einzigartigen Coronae lat. Es sind die charakteristischsten Gebilde auf der Venus.

Die kreisförmigen und ovalen Gebilde beinhalten ein flaches, unter dem Umgebungsniveau liegendes, welliges Becken mit einem niedrigen, breiten und leicht gewölbten Rand, der von einem breiten Graben mit konzentrischen Brüchen und Gebirgskämmen umgeben ist.

Das Riesengebilde liegt im Süden des Landes der Aphrodite. Die kleinsten Durchmesser betragen rund 40 Kilometer.

Vulkane kommen auf der Venus mindestens so zahlreich vor wie auf der Erde. Die Zahl der kleinen vulkanischen Erhebungen geht weit über Die Riesenvulkane der Venus sind alle Bestandteil des äquatorialen Hochlandgürtels.

Der Maat Mons liegt fast genau darauf. Die meisten Vulkane haben auf der Venus ein eher flaches Relief. Die Hangneigungen betragen zumeist nur 1 bis 2 Grad.

Ähnliche Vulkane gibt es auf dem Meeresboden der Erde. Sie treten auch in Gruppen auf und überlappen sich dann oft.

Ihre Oberfläche wird neben einer zentralen Öffnung von konzentrischen und radialen Rissen geprägt.

Offenbar sind die Gebilde durch eine Lava mit sehr hoher Zähigkeit entstanden. Viskose Lava häuft sich auch auf der Erde zu Kuppeln, aber die sind sehr viel kleiner und nicht derart symmetrisch.

Neben den erstarrten Lavaströmen, den Fluctus, die wie Mylitta Fluctus eine Breite von mehreren hundert Kilometern und über Kilometer an Länge erreichen, deuten andere vulkanische Strukturen auf Ströme von sehr dünnflüssiger Lava hin.

So gibt es sehr bemerkenswerte Erosionstäler. Auf der Erde ziehen sich die längsten Lavarinnen allerdings nur einige Dutzend Kilometer hin. Allerdings würde man während nur einer einzigen näheren Globalerkundung der vulkanisch ständig aktiven Erde auch nicht zwangsläufig in jedem Fall Zeuge eines gerade ablaufenden Vulkanausbruchs werden.

Festgestellte Variationen des Anteils von Schwefeldioxid in der Venusatmosphäre und der Dichteverteilung in der oberen Dunstschicht deuten tatsächlich auf mögliche Aktivitäten hin.

Auch die Anzeichen von Blitzen könnten davon zeugen. Diese Ebenheiten lassen sich in dem Fall als ein Zeichen für frische Lavaströme ansehen.

Deutliche Anzeichen für einen aktiven Vulkanismus wurden Mitte publiziert. Die Struktur hat auf der Erde kein vergleichbares Beispiel und wird oft mit dem noch gewaltigeren Mariner-Talsystem auf dem Mars verglichen.

Vermutlich ist sie wie dieses durch tektonische Aktivitäten entstanden. Beide Gräben erstrecken sich fast parallel zum Äquator. Systeme radialsymmetrisch von einem Zentrum ausgehender Brüche werden im Einzelnen Astrum oder auch Nova genannt.

Ihr Verlauf zeigt die während ihrer Bildung vorherrschende Windrichtung. Die meisten Windstreifen bevorzugen eine den globalen atmosphärischen Strömungen in Bodennähe entsprechende westliche und äquatoriale Richtung.

Es ist dabei jedoch nicht immer klar, ob die hell erscheinenden Streifen direkt aus dem verwehten Material bestehen oder aber Lockermaterial ringsum abgetragen wurde und nur im Windschatten liegen geblieben ist.

Unterhalb der Lithosphäre ähnelt das Innere der Venus wahrscheinlich dem der Erde. Auch die Lithosphäre könnte, wie durch Gravitationsfeld-Messungen der Venussonde Magellan nahegelegt wurde, wesentlich dicker als die der Erde sein.

Auf dieser Überlegung beruht auch die Erklärung dafür, dass es auf der Venus keine Plattentektonik wie auf der Erde gibt, sowie die Hypothese, dass sich die Venusoberfläche stattdessen in einem langperiodischen Rhythmus durch massive globale Vulkanaktivitäten erneuert.

Dies ist auf das Fehlen eines Mondes, der durch seine Gezeitenwirkung die Venusrotation verringern und so die Entstehung von Induktionsströmen ermöglichen würde, zurückzuführen.

Auch die extrem langsame Rotation dürfte dazu beitragen, da diese den Dynamo-Effekt nicht begünstigt. Es wird durch elektrische Ströme in der Ionosphäre induziert, die dort durch die Wechselwirkung mit den elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwindes hervorgerufen werden.

Das Venusmagnetfeld erreicht am Boden nur ein Zehntausendstel der Stärke, die das Erdmagnetfeld an der Erdoberfläche hat.

Die Oberfläche der Venus wird vor den heranrasenden Teilchen des Sonnenwindes nicht vom Magnetfeld geschützt wie die Erdoberfläche, sondern durch die vom Teilchenstrom selbst mitinduzierte Ionosphäre sowie durch die sehr dichte Atmosphäre.

Aufgrund der dichten, stets geschlossenen Wolkendecke war eine Erforschung der Oberfläche des Planeten erst durch radioastronomische Verfahren und mittels Venussonden möglich.

Das bislang älteste bekannte Schriftdokument einer Planetenbeobachtung sind die Venus-Tafeln des Ammi-saduqa.

Bei dem geozentrischen Weltbild von Ptolemäus können Merkur und Venus nie als Vollscheibe erscheinen. Seit Johannes Kepler den Venustransit von vorhergesagt hatte, waren diese seltenen Ereignisse, bei denen die Venus als dunkles Scheibchen vor der Sonne zu sehen ist, ein besonders beliebtes Forschungsgebiet.

Mit Hilfe dieser Beobachtungen konnte insbesondere die Entfernungsskala des Sonnensystems erheblich verbessert werden siehe auch Abschnitt: Venustransit.

Anlässlich des Venusdurchgangs von entdeckte Georg Christoph Silberschlag als erster die Atmosphäre der Venus als eine helle Aura um den Planeten.

Ende des Er stellt fest, dass es zwischen der geometrisch berechneten Phase der Venus und der tatsächlich beobachteten Phase systematische Unterschiede gibt.

Daher wird diese Erscheinung heute allgemein nach der von Patrick Moore eingeführten Bezeichnung Schroeter-Effekt genannt. Durch ihn erscheint die Dichotomie der Venus zu ihrer östlichen Elongation als Abendstern ein bis zwei Tage früher, und zu ihrer westlichen Elongation als Morgenstern entsprechend später.

Mittels der Spektralanalyse konnte erstmals Kohlendioxid als Hauptbestandteil der Venusatmosphäre nachgewiesen werden.

Durch die Erfindung des Radars und der Radioastronomie traten in der Mitte des Jahrhunderts weitere neue Beobachtungsmöglichkeiten hinzu.

Mikrowellen beobachtungen, die ein Astronomenteam um Cornell H. Die Rotationsperiode der Venus selbst konnte erstmals während der unteren Konjunktion im Jahre gemessen werden.

Der retrograde Drehsinn konnte allerdings erst nachgewiesen werden. Shapiro die experimentelle Bestätigung der von ihm im Jahre vorhergesagten und nach ihm benannten Shapiro-Verzögerung.

Die Oberflächenerkundung mittels der erdgebundenen Radarvermessung erfasst durch die indirekt an die Erdbewegung gebundene, resonanzartige Rotation der Venus während der unteren Konjunktion immer nur die Hemisphäre von Alpha Regio, mit Beta Regio im Westen und Ishtar Terra im Norden.

Im Norden verläuft er über die Maxwell Montes. Seit den er Jahren wurde eine Vielzahl von Raumsonden zum inneren Nachbarplaneten gestartet, wie beispielsweise die sowjetischen Venera -Sonden 1 bis 8.

Eine Rückkehr mit Proben war nicht vorgesehen. Ein Flug zur Venus erfordert weniger Startgeschwindigkeit als zu jedem anderen Planeten.

Dies führt jedoch nur zu einem Vorbeiflug an dem jeweiligen Planeten. Das Einbremsen in einen Orbit um den Zielplaneten z. Einen Überblick über die benötigten Geschwindigkeitsänderungen liefert die nebenstehende Tabelle.

Die ersten und letzten beiden Geschwindigkeitsänderungen müssen dabei für die Gesamtbilanz aufgrund des Oberth Effect nur quadratisch addiert werden.

Folglich ist zwar ein Venusvorbeiflug energetisch einfacher zu verwirklichen als ein Marsvorbeiflug, in einen Venusorbit einzuschwenken kostet jedoch deutlich mehr Energie.

Zusammen mit der hohen Schwerkraft der Venus führt dies zu einer Erhöhung der Geschwindigkeit der Sonde, sodass ihre Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung stärker als beim Mars verändert werden müssen, um aus einer Vorbeiflugbahn in eine Umlaufbahn einzutreten.

Am Die Sonde war damit das erste Raumfahrzeug, das zu einem anderen Planeten flog. Die Sonde verfehlte ihr Ziel und flog am Mai in Mit ihr gelang am Dezember in einer Distanz von In der Sowjetunion startete am 2.

Mai der Funkkontakt ab. Die verlorene Sonde zog am Juli in Mit ihren Funkwellen konnten die hauptsächlichen Eigenschaften der Venus und ihrer Atmosphäre näher bestimmt werden.

Die Sonde war das erste Raumfahrzeug, das solch ein Manöver an einem Planeten vollführte. Das Gefährt hatte damit als erste Sonde die Oberfläche eines anderen Planeten erreicht, die harte Landung aber nicht überstanden.

Oktober in die Venusatmosphäre ein. Sie wurde damit zur ersten Raumsonde, die direkte Messdaten von einem anderen Planeten lieferte.

Mai bestätigt und verfeinert. Aber keine dieser Raumsonden erreichte intakt die Venusoberfläche. Dezember Juli Ein Gammastrahlenspektrometer analysierte die chemische Zusammensetzung des Bodengesteins.

Oktober in einen Venusorbit ein. Sie wurde damit zu dem ersten künstlichen Satelliten der Venus. Sie lieferte die ersten Bilder der Oberfläche, untersuchte zudem den Boden mit einem Gammastrahlenspektrometer und einem Densitometer.

Durch die Messdaten wurde deutlich, dass die Wolken in drei getrennten Schichten angeordnet sind. November freigesetzt, die drei kleineren am Alle vier traten am 9.

Dezember in die Atmosphäre ein, gefolgt von der Trägersonde selbst. Der Pioneer-Venus-Orbiter erreichte am 4.

Dezember einen elliptischen Venusorbit. Er hatte 17 Experimente an Bord, sollte die Venus mit Radar kartieren mit einer Auflösung von etwa 20 Kilometern pro Pixel und beim Durchfliegen der höchsten Atmosphärenschichten diese analysieren, um ihre Zusammensetzung sowie die Interaktionen der Hochatmosphäre mit dem Sonnenwind zu erforschen.

Der Orbiter wurde solange betrieben, bis der zur Lagekorrektur verwendete Treibstoff ausging. Er wurde im August durch Verglühen in der Atmosphäre zerstört.

Dezember in die Atmosphäre eintraten. Die Lander trugen Farbkameras, ein Bodenbohrgerät und einen Analysator, die alle nicht funktionierten.

Jeder Lander führte Messungen mit einem Nebelmessgerät, einem Massenspektrometer und einem Gaschromatographen durch. Auch wurde eine starke Blitzaktivität gemessen.

Sie erreichten die Venus am 1. März Diesmal waren die Bohr- und Analyseexperimente erfolgreich, auch die Farbkameras funktionierten einwandfrei.

Vom November bis zum Die Ergebnisse erlaubten erste konkretere Vorstellungen von der geologischen Entwicklung der Venus.

Merkur Planet

Merkur Planet - Weltraumforschung

Die Sonde startete am Der erste Vorbeiflug am Merkur fand am Oktober

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